Playtest – Star Trek Adventures Akt 1: Die Plage

Willkommen an Bord der USS Thunderchild. Begleitet Captain Caryl Moore und ihre Crew (Schiffsarzt Lt. Cmndr. Jitan Kamal, Chefwissenschaftler Lt. Velik und Sicherheitschef Sabin Jiral) auf ihre Mission zu einer klingonischen Kolonie, die von einer Seuche heimgesucht wird.

In dieser und den folgenden Episoden präsentieren wir euch das derzeit noch im Playtest befindliche Rollenspiel Star Trek Adventures vom Verlag Modiphius im Rahmen eines Actual Play.

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3 Gedanken zu „Playtest – Star Trek Adventures Akt 1: Die Plage“

  1. Ein schöne erstes Kennenlernen. Ich guck ja gerade Deep Space Nine komplett, und auch wenn sie nicht an Babylon 5 heranreicht, ist sie doch gelungen – gerade was Einzelfolgen angeht. Jedenfalls, das Trek-Feeling kommt auch bei Euch auf. Und danke, dass ihr nicht verratet, wie Ds9 ausgeht 😉

  2. Ich nehme mal stark an ihr seid keine Trekkies. Deswegen fallen euch die haarsträubenden Fehler wohl nicht auf, die vor allem dieses Abenteuer ausmachen, das echt schrecklich ist. Da blutet mein kleines Nerdherz ganz schrecklich.

    Allgemein ist die Thunderchild kein Forschungsschiff, sondern ein Schwerer Kreuzer und Trägerschiff der Sternenflotte. Andocken ist nicht, das Teil hat gigantische Hangars und sogar Werkstätte und Fabrikationsanlage. Da landet man einfach drin. Die Danube-Class ist auch kein kleines Shuttle. Und neben einer nichtssagenden Sternenzeit ist es sehr wohl wichtig, wann das Abenteuer im Vergleich zum Dominionkrieg spielt, da sich alleine die Konstellation Föderation-Klingeonen-Romulaner ständig ändert. Das Auslesen von Speichergeräten ohne Verschlüsselung war in ST noch nie ein großes Problem, ansonsten würde es etliche Folgen in den unterschiedlichen Serien gar nicht geben. Das Problem ist allerdings bereits von Modiphius hausgemacht, wenn die ein Kriegsschiff als Sanitätsdampfer einsetzen. Dem Abenteuer ist aber auch zu entnehmen, dass da jemand von ST keine Ahnung hat. Von den Regeln mal ganz abgesehen.

    Die Spielrunde an sich fand ich sehr erfrischend und dürfte mit einem anderen System/Setting sicherlich mehr Freude haben. Aber hier ärgere ich mich mehr, als dass ich die Sitzung cool finde, so dass ich vom zweiten Teil lieber absehe. 🙁

    1. Danke für Dein Feedback, Günther. Ich würde mich sehr wohl als Trekker bezeichnen – dass ich das Ganze mehrfach ironisch als „Forschungsschiff“ bezeichnet habe war auch ein Verweis auf ein Running Gag aus dem Star-Trek-Universum, in dem sich die Sternenflotte ja immer als Forscher und Entdecker darstellen aber mit bis an die Zähne bewaffneten Schiffen antreten. Aber kann natürlich sein, dass man diese gewollte Ironie nicht rausgehört hat.

      Mir ist tatsächlich erst jetzt aufgegangen, dass das Abenteuer hier tatsächlich die Thunderchild verwendet, die man an mehreren Stellen der Serien auftauchen sehen kann. Allerdings: „Schwere Kreuzer“ werden als Begriff meiner Meinung nach im ST-Universum inflationär benutzt, schon die Constitution-Klasse wurde so bezeichnet und wenn die NCC 1701-Enterprise nicht ein Forschungsschiff sein sollte, weiß ich auch nicht mehr. 😉

      Haben wir die Danube-Klasse wirklich als „kleines Shuttle“ bezeichnet? Das tut mir leid, schließlich die Klasse ja das Haupt-Raumschiff bei DS9 bis die Defiant eingeführt wird.

      Zu der Alte-Daten-Auslese-Frage: Ich fand das recht gut erklärt im Abenteuer, dass dies durch die krude Technik-Mischung Denobulanisch/Mensch verkompliziert wird. Etwas Technobabbel als Hürde gehört halt in ST immer dazu. Aber das war hier letztlich eine gewollte Plotkomplikation, damit man im ersten Akt die Proben hatte, daher aus meiner Sicht okay und durchaus Star-Trek-kig.

      Die Regeln missfallen mir allerdings auch in vielen kleinen Punkten (was ich auch bereits Modiphius rückgemeldet habe), vor allen die Raumkampf-Regeln (die – SPOILER – in Part III wichtig werden, wodurch die Nutzung der Akira-Klasse hier wieder legitimiert wird). Noch schlimmer fand ich aber die chaotische Struktur des Abenteuers, die mir das Spielleiten echt nicht einfach machte. Genauer gehen wir darauf aber auch am Ende der ganzen Geschichte noch ein.

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