Zwei Helden, viele Welten – Vampire die Maskerade

Hier der dritte Teil unserer neuen Sendereihe, in der wir uns mit Vampire die Maskerade einem guten alten Rollenspiel annehmen.

CoverVtM
Eine Rose hat Dornen, wie kleine Vampirzähnchen

Begleitet den Tremerearzt Adam Groß und die Brujahpolizistin Eva Kleinschmidt in die Nacht und in den (Un-)Tod. Und das leider gleich wörtlich, wenn sie auf ein paar Ghule treffen.

7 Gedanken zu „Zwei Helden, viele Welten – Vampire die Maskerade“

  1. Gesetzeshüter-Ventru: Es gibt schon eine Blutlinie der Ventru, die Kämpfend unterwegs sein soll.

    Arzt: Ich bin ja eher der Ansicht, dass gerade Malks ideale Ärzte abgeben würden. ^^

    Assamiten: Waren die Assamiten nicht einer der Unabhängigen Clans?
    Ganz davon ab: Die wenigen Heiler-Salubri der Gegenwart sind ohne Ausnahme Mitglieder der Camarilla.

    ein Punkt Empathie: Das ist immer noch ein Punkt mehr, als ein Mage jemals haben wird. XD

    Blutsband: In drei unterschiedlichen, idealerweise aufeinanderfolgenden Nächten muss das zu bindenden Opfer Blut des Binders trinken, um permanent gebunden zu werden.

    Verbündete: Fallen da nicht Ghoule drunter? Oder sind die nochmal ein anderer Punkt gewesen. (Hab gerade meine V20 nicht hier.)

    Generation: So wirklich groß was macht dieser Hintergrund eigentlich nicht. Aber ja, nicht von jedem dahergelaufenen, anderem Vampir gedominated werden zu können, stellt schon was dar.

    Gewissen und Überzeugung: Erstmal hat das nicht unbedingt etwas mit Camarilla und Sabbat zu tun. Diese beiden Werte sind extrem wichtig für die Ethikpfade, die zwar eher im Sabbat als in der Camarilla vorkommen, aber die ienzelnen Systeme können trotzdem sehr genau gehalten werden.

    Gangrel: Der Nachteil der Gangrel hat weniger mit Menschlichkeit zu tun, als viel mehr mit Raserei. Wann immer bei einem Gangrel die Bestie die Kontrolle übernimmt, dann hinterlässt sie ihre Spuren im Fleisch des Vanmpirs.

    Herde: Du musst ja jede Nacht von den Leuten trinken können, damit du den entsprechenden Blutspunt beommst, den der Wert von “Herde” darstellt.) Unabhängig vom jeweiligen Erzeuger.

    Gegner sind Sabbathorden: Jain, ich würde den Sabbath nicht unbedingt als Standartgegner bezeichnen. Der Sabbat ist eigentlich eher ein Gegner der Chronik Marke “Die Domäne steht kurz vorm Untergang”.

  2. Schadneswürfe in der nWoD: Ja, das zweimal Würfeln wurde im Storytelling-System abgeschafft. (Stattdessen werden jetzt Kampfpool-Punkte bestimmt und von den Verteidigungspunkten abgezogen. Was hinterher übrig bleibt wird gewürfelt und die Erfolge aus dem Wurf sind dann Schaden.)

  3. Sehr schöne Folge, obwohl ich mal wiedwer mittendrin eingeschlafen bin und ca. die Hälfte verpasst habe. In dem Teil, wo ich noch bei Bewusstsein war, kamen aber einige der Gründe zur Sprache, wegen denen ich Vampire die Maskerade nie gespielt habe, obwohl ich immer an der World of Darkness interessiert gewesen bin: 1. “Niemals die Fabelwesen kreuzen” Was ist denn so schlimm daran? Für mich persönlich geht Dark Fantasy eh über Horror, und ich könnte mir sehr gut eine Gruppe vorstellen, bestehend aus einem Vampir, einem Werwolf und einem Wechselbalg oder Magier, die zusammen die Welt unsicher machen. Vorzugsweise im Viktorianischen bzw. im Mittelalter oder noch früher, aber meinetwegen auch in der Moderne. Vor allem Vampire und Werwölfe müssen sich ja nicht gleich heiraten, aber immer nur aufs Blut bekämpfen, das ist doch jetzt sowas von durch. 2. dass der biblische Kain quasi als historische Person behandelt und die biblische Herkunftsgeschichte fast schon als feste Tatsache gilt, stößt nicht nur Leute vor den Kopf, die mirt der Bibel eher nix anfangen können, es hindert auch den Meister daran, in dem Bereich kreativ zu werden. Dasselbe gilt für Gehenna. Was für Geschichten soll man sich ausdenken, die nicht den bevorstehenden Untergang zum Thema haben und dabei vor dem Hintergrund desselben nicht zur Bedeutungslosigkeit verkümmern? 3. Hunderte Vampire in Hamburg: das waren mir immer zuviel Blutsauger, die es irgendwie geschafft haben, im Verborgenen zu bleiben und die Erde nicht zum “Planet of the Undead” zu machen. Da will ich doch lieber etwas fast einzigartiges spielen, dann aber auch auf andere, nicht-vampirische “Kinder der Nacht” stoßen können. Überhaupt hat mich dieser ganze Aspekt der Politik und Intrigen in einer dem Menschen verborgenen Vampirgesellschaft nie gereizt, obwohl viele das ja gerade toll finden.
    Bin mal gespannt, ob ihr auch mal was zu der nWoD macht, die mir persönlich besser gefällt. Blöd nur, dass ich, wenn ich denn jemanden finde, der WoD spielen will, mir immer anhören muss: “Aber nur klassische WoD. Die neue ist doof, weil die nicht mehr die alten Vampirclans haben”. Arg.

    1. So. Jetzt hab ich die ganze Sendung gehört ohne zu schlafen und diesmal vergesse ich auch nicht, meinen Namen anzugeben.

      @Orakel: deshalb habe ich auch nur nWoD-Regelwerke im Regal, obwohl mich der Hintergrund schon viel früher interessiert hat, aber wie gesagt, leider waren keine Mitspieler gefunden. Eins der Hauptargumente dagegen war, “da gibts ja keine Vampirclans mehr wie in Bloodlines, das is doch blöd.”, gefolgt von “Vampire? So glitzernde Schmachtheinis? Näh.”

      Ansonsten hat mir die Folge auch in Geamtlänge sehr Spaß gemacht. Ein großes Lob für die straffe Gestaltung ohne viel Drumherum-Geplaudere und die vielen unaufgeschobenen Erklärungen. Obwohl sie in Eile zusammengestellt waren, haben mir die Charaktere sehr gut gefallen (sozusagen “Hart aber herzlich” mit Vampirbeißerchen).
      Die Einleitung der Kampfszene durch Jens war trotz der offensichtlichen Improvisiertheit sehr stimmungsvoll. Obwohl es natürlich hauptsächlich um die Regelmechaniken geht, finde ich es klasse, wenn ihr die Hintergründe zu den Charakteren bzw. eines Beispielszenarios eingeht. Davon gerne mehr.

  4. @Anonymous: Das mit dem Fabelwesen kreuzen liegt schon in der Natur alten World of Darkness vergraben. Insgesamt sind die Powerlevel der einzelnen Fraktionen nicht wirklich miteinander kombinierbar. (Und die Hintergründe vereinen zwar eigentlich ein gemeinsames Thema, aber im Detail sind sie nicht miteinander vereinbar. Von daher müsste man eher eine WoD-Variante spielen, die nichts mehr mit den jeweiligen Settings der oWoD zu tun hat, oder man stellt sich einfach der Tatsache, dass man schon von Verlagsseite her eigentlich kein Crossover machen soll.)

    Von daher: Für das Aufeinandertreffen der fremden Wesenheiten ist die nWoD das Mittel zur Wahl.

  5. Minikritik meinerseits: Der Begriff Munchkin wird fälschlich vrwendet, richtug wäre Powergamer, als der sich jens dann später selbst bezeichnet. Ein Munchkin siúcht ja bewusst Lücken oder Grauzonen des Systems, das aufgezeigte sind ja offizielle und gewollte Regeln, vielleicht auch Schwächen im Regeldesign.

    Ich hatte mit Vampire immer so das Problem, dass die Leute damit völlig unterschiedliche Dinge spielen wollen:
    – Manche mögen regelrechte Superheldenartige Kampagnen mit den weitreichenden Möglichkeiten der Vampire.
    – Andere fasziniert das Intrigenspiel innerhalb einer Domäne.
    – Den dritten interessiert dann die persönliche Tragödie seines Charakters und will diese darstellen.

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